Qigong im Sitzen

MiShu - der Stuhl für Qigong im Sitzen

Stuhl für Qigong im Sitzen: Der rückenfreundliche Gesundheitsstuhl MiShu wirkt ähnlich wie die östlichen Übungssysteme QiGong, Chi Kung und Tai Chi Chuan, weil er die natürliche Aufrichtung der Wirbelsäule von innen heraus unterstützt und dabei kontinuierlich einen sehr sanften, wohltuenden Bewegungsfluss erlaubt. Das wirkt entspannend und zugleich belebend – nicht nur beim Praktizieren von Qi Gong, sondern auch beim alltäglichen Sitzen am Esstisch, am Schreibtisch, als Stuhl für Musiker und sogar während der Arbeit als ergonomischer Bürostuhl und am PC. Der Gesundheitsstuhl MiShu ist ein Stuhl für gesundes Sitzen.

Was ist Qi Gong?

Qi Gong (auch Chi Kung) heißt wörtlich übersetzt: „Arbeiten mit der Lebenskraft“. In China ist Qi Gong weit verbreitet und es gibt viele verschiedene Formen und Richtungen, die in ihrer Wirkung sehr unterschiedlich sind. Wenn hier bei uns im Westen jemand sagt: „Ich treibe Sport“, dann weiß man noch nicht, ob er (oder sie) regelmäßig Joggen oder Klettern oder Rudern oder Eislaufen oder Reiten oder … geht; was jeweils völlig unterschiedlich ausschaut, verschiedenen Muskeln mehr oder weniger intensiv beansprucht und auch vollkommen anders auf die Kondition und auf den Kreislauf wirkt. Mindestens genauso groß sind auch die Unterschiede zwischen den verschiedenen Richtungen von Qi Gong.

Die heilsame Wirkung von Qi Gong

Den verschiedenen QiGong-Schulen gemeinsam ist, dass sie positiv auf Haltung, Atmung, auf die Harmonie der Bewegungen und auf den Energiefluss im Körper wirken und daher die Gesundheit stärken.

Beim Praktizieren von QiGong wird ein großer Teil der Aufmerksamkeit nach innen gerichtet: es geht nicht so sehr darum, WAS man tut, sondern vielmehr darum, WIE man es tut und was man dabei empfindet. Nach dem Prinzip „Die Energie folgt der Aufmerksamkeit“ lassen sich dadurch Blockaden auflösen und die Lebenskraft kann wieder mehr ins Fließen kommen.

Eine kleine Auswahl aus den vielen verschiedenen Richtungen von Qi Gong

  • Die 12 Brokate
  • QiGong for Life
  • Chan Mi Gong
  • Shaolin QiGong
  • Falun Gong
  • Kum Nye
Einsatzmöglichkeiten

Es gibt drei unterschiedliche Weisen, wie man die besonderen Qualitäten von MiShu im Sinne von Qi Gong zugunsten der eigenen Gesundheit einsetzen und nutzen kann:

  • Mitten im Alltag, am Esstisch, am Schreibtisch/PC
  • Ganz gezielt für Übungen zur Wahrnehmungsschulung
  • Als visuelle Erinnerungshilfe und  zur Motivation

MiShu und Chan Mi Qi Gong

Chan Mi Qi Gong (auch: Chan Mi Gong) ist ein uraltes Übungssystem aus dem Tibetischen Raum, bei dem die Basisübungen aus einem weichen, achtsamen Schwingen der Wirbelsäule bestehen. Chan Mi Gong ist leicht zu erlernen und führt erstaunlich schnell zu tiefer innerer Ruhe und zugleich zu einer Vitalisierung des ganzen Körpers, mehr Lebensfreude und auch Lebenskraft.


Chan Mi Gong und MiShu

Bei Sitzen auf dem Gesundheitsstuhl MiShu entstehen die typischen Chan-Mi-Gong-Bewegungen ganz von selbst: ein weicher, harmonischer Bewegungsfluss in der Wirbelsäule. Und zwar genau in den Dimensionen, die auch beim Chan Mi Gong gezielt geübt werden:

  1. belebendes Schwingen vor und zurück,
  2. entspannendes seitliches Neigen nach rechts und links
  3. sowie spielerisches Drehen in der senkrechten Achse.
  4. Die vierte Bewegung resultiert daraus als spontane Kombination dieser drei Dimensionen, so wie sie sich aus dem jeweiligen Augenblick heraus ergibt.

Ursprung und Wirksamkeit

Chan Mi Qi Gong wurde vom chinesischen Großmeister Liu Han Wen (1923 - 2004) Anfang der 90er Jahre nach Deutschland gebracht. Zuvor hatte der seit Kindesbeinen spirituell geschulte Arzt für chinesische Medizin zwei grundlegend unterschiedliche buddhistische Übungstraditionen, die bis dahin jahrhundertelang nur streng geheim innerhalb von Klöstern weitergegeben wurden, vereinfacht und miteinander kombiniert, woraus ein Übungsweg entstand, der einerseits einfach und andererseits hoch wirkungsvoll ist. Wissenschaftliche Studien konnten nachweisen, dass Chan Mi Gong harmonisierend auf den Herzschlag der Übenden und auch sehr intensiv auf deren Gehirn wirkt (Suzanna Sebkowa-Thaller, Dr. Norbert Genser und Prof. Dr. Haffelder).

QiGong der Wirbelsäule

Chan Mi Gong ist auch bekannt als „Wirbelsäulen-QiGong“: Bei den 4 Basisübungen übt man im Stehen sanfte, schlangenartige Bewegungen der Wirbelsäule, die – ausgehend vom Steißbein – durch den ganzen Körper fließen. Dadurch können sich Muskelverspannungen und Gelenkblockaden auflösen, die einzelnen Wirbel und Bandscheiben werden mit heilender Energie versorgt und der Übende versinkt in einen tief entspannten Geisteszustand.
Viele Menschen berichten davon, dass Chan Mi Gong bei Rückenschmerzen, Nacken- und Kopfschmerzen, rheumatischen Beschwerden und auch bei Herz-Kreislauf-Störungen geholfen hat. Der ganze Körper profitiert von der wohltuenden Wirkung.