
Gabriele Wander, die Erfinderin von Mi Shu: "Der Name ist dem Japanisch-Lexikon entnommen. Mein Stuhl sollte einen Namen bekommen, der vom Klang und von der Bedeutung passt. Weil seine Form an einen japanischen Tempel erinnert, lag es nahe, die japanische Sprache bei der Namensgebung Pate stehen zu lassen.
Im Lexikon fand ich dort die Silben:
"Mi" ist ein eigenständiges Wort und heißt übersetzt: "Körper", "Seele", "Selbst".
"Shu" wird als Vorsilbe verwendet und hat unter anderem die Bedeutungen
"zusammenwirken", "zentrieren", "konzentrieren".
Mi Shu - ein Stuhl also, der Körper, Seele und das eigene Selbst wieder
mehr zusammenbringt.
Doch die Geschichte geht weiter: Die Silbenkombination war schon lange als Wortmarke angemeldet, da kam eines Tages eine Frau, die Mi Shu ausprobieren wollte, weil sie ein Geschenk suchte für ihren Mann.
Sie probierte und testete und war ganz angetan von Mi Shu, und schließlich fragte sie, wie er denn zu diesem Namen gekommen sei. - "Japanisch-Lexikon ..." , war meine Antwort, und ich erzählte ihr die ganze Geschichte.
Daraufhin die Frau: "Ich beschäftige mich seit Jahren sehr intensiv
mit Tai Chi und Qi Gong; die Kombination der Silben "Mi" und "Shu" kenne ich im Zusammenhang mit einer Meditationsform, die von Mönchen in einem tibetischen Kloster Jahrhunderte lang nur streng geheim weitergegeben wurde - eine Meditationsform, bei der es um ganz feine Bewegungen der Wirbelsäule geht ..." Kaum zu glauben? Aber wahr!